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Fußball 22.09.2015 von Jannes Werk

1. Herren: Was für ein Torspektakel unserer 1. Herren

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Ein letztlich verdientes 5:6 nach 2:2 Halbzeitstand beim Auswärtsspiel gegen die zweite Garnitur des VSK.

Durch urlaubs-und verletzungsbedingte Ausfälle musste das Trainerteam im Zentrum improvisieren und stellte unseren Toptorjäger "Feudelmeyer" auf die ungewohnte 10er-Position. Gleich zu Beginn hätte es einen Paukenschlag geben können. Schon nach 2 Minuten bediente unser Sturmtank Nandi Malanda, welcher klar im gegnerischen Strafraum gefoult wurde. Der Pfiff blieb allerdings aus. Danach wirkte unsere Truppe, gewiss auch aufgrund der vielen Umstellungen, zunächst verhalten und ließ die Gastgeber kommen. Unser Schlussmann Bello hielt uns mit einer starken Parade im Spiel. In dieser schwachen Phase blitzte plötzlich Atze auf dem rechten Flügel durch, brachte eine mustergültige Flanke auf Feudel, der im Nachstochern zur 0:1 Führung trifft. Innerhalb von kürzester Zeit lassen wir uns das Spiel wieder aus der Hand nehmen und geraten durch einen Konter und einen Abstauber wieder in Rückstand (2:1). Nach einer sehr ruhigen Phase kam kurz vor der Halbzeit der zweite Streich unseres 9ers auf der 10, der durch einen lässigen Schlenzer ins Torwarteck ausglich.
Nach einer beherzten Halbzeitansprache kam unsere Mannschaft nach einer schwachen ersten Halbzeit wie verändert aus der Kabine. Innerhalb kürzester Zeit erarbeiteten wir uns einen zwei-Tore-Vorsprung. So provozierte unser Linksbomber Nandi ein Eigentor nach guter Vorarbeit von unserer 8, welche direkt im Anschluss zur Abwechslung mal eiskalt vor dem gegnerischen Torwart blieb und zum 2:4 einschob.
In diese starke Phase kam eine unkonzentrierte Abwehraktion und ein Tor, das sehr stark nach Abseits aussah und Ruckzuck war unser Vorsprung dahin.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Erst gingen wir durch einen Schlänzer durch Danny Wedemeyer, der immer länger wurde und im Knick endete, wieder in Front (4:5). Zusätzlich flog bei VSK ein Spieler durch sein zweites taktisches Foul vom Platz. Der Sieg war damit in erreichbarer Nähe, bis nach einem unglücklichen Eigentor die Gastgeber wieder ausglichen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit wurde unser Feudelmeyer im Strafraum gefoult und bestätigte auf Rückfrage, dass er sich nach seinen drei Toren gut genug fühlte, den Elfer selbst zu verwandeln, was ihm auch sicher gelang. Somit sorgte er, nach gefühlt ewig langer Nachspielzeit, für den 5:6 Endstand.
Was für ein Spiel!

Unser Team möchte nach dem dritten Sieg in Folge einen ebenso engagierten Auftritt am nächsten Sonntag gegen Scharmbeckstotel hinlegen.