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Fußball 12.10.2015 von Timon Schnakenberg

1. Herren: 1. Herren: Moral bewiesen und großen Überraschungscoup perfekt gemacht!

Unsere erste Herren hat nach der bitteren Niederlage in der letzten Woche die in der Woche deutlich angesprochene Reaktion gezeigt und erkämpft sich beim Aufstiegsaspiranten aus Lilienthal einen 2:3 (1:1) Auswärtssieg. 
Doch nun chronologisch, das Spiel begann so wie es von allen einschließlich unserer Elf erwartet wurde. Wir standen tief und ließen den Gegner kommen jedoch mit einigen Einschränkungen. So versuchten wir zum Einen den Spielmacher und zum Anderen den aktuell gefährlichsten Stürmer der Liga mit konsequenter Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Diese taktische Einstellung erlaubte es dem Gastgeber aus Lilienthal zwar einen sehr hohen Ballbesitz zu erarbeiten allerdings ohne zu Beginn wirklich etwas Zählbares aus der spielerischen Überlegenheit zu erzielen. Im Gegenteil !  Nach einem Freistoß an der Mittellinie, der immer länger wurde, sieht die Defensive von Lilienthal zum ersten Mal unglücklich aus und muss durch eine verunglückte Kopfballverlängerung eines Lilienthalers zum ersten Mal einem Rückstand hinterherlaufen. Daraufhin läuft das Spiel weiter, größtenteils in Richtung unseres Tores, jedoch machen wir weiter die Räume eng und unsere Wackerschwester Juliään grätscht ein ums andere Mal Ball, Rasen und Gegner, jedoch immer sehr fair. Durch diese Defensivpräsenz beflügelt gelang es uns immer besser auch eigene Nadelstiche zu setzen, so taucht zunächst Burn allein vor dem Torwart auf setzt seinen Heber allerdings knapp neben den Pfosten. Kurz danach ist es unser Feudelmeyer, der zwei Mal unbedrängt vor dem Torwart auftaucht und - man muss es ja fast sagen - ungewöhnlicherweise nicht trifft. 
Die bis dahin stark spielende Manndeckung um unseren 6er Yannik, den Abräumer dahinter Timon, der mal wieder ein herausragendes Auge bewies, und Malanda, scheitert jedoch kurz vor der Pause zweifach. So holte sich unser 8er zunächst den gelben Karton ab, nur um 3 Minuten später unglücklich wegzurutschen womit sein Gegenspieler mit der Nummer 10 allein auf Timon zuläuft diesen umkurvt und zum Halbzeitstand einschiebt. So geht es statt 1:3 leider mit 1:1 in die Kabine. Nach einer kurzen Motivationsrede stand die Elf auch wieder auf dem Platz und es schien kurz als verlöre sie jetzt direkt nach der Halbzeit die Orientierung, als Yannik und Michi, die bis dahin souverän spielten, ein kleines Kommunikationsproblem haben und eine eher harmlose Flanke ins eigene Tor bugsieren (2:1). 
Doch aus dieser Unsicherheit befreit uns Burn, welcher sich mit einem Solo gegen die halbe LIFA-Defensive durchsetzt und vom Sechzehner ins kurze Eck zum Ausgleich einschießt. Das Spiel ist spätestens jetzt wieder ein Abbild der ersten Hälfte. Lilienthal hat den Ball aber unsere Jungs die gefährlicheren Konterchancen, so setzt der verschollene Sohn Steffen - der kann es  halt gegen Lilienthal - den Rechtsaußen Jendrik in Szene der seinen lauffreudigen Auftritt aus recht spitzem Winkel nicht belohnt. Nach einer wachen Aktion von Svenny der erneut hinten begann und wiederum zeigte wie wertvoll er aktuell ist, kommt Burn an den Ball legt ab und es steht 2:3 für uns. Und einige Geschichten schreibt nur der Fußball, Nandinho alias Sturmtank oder auch der Links-Bomber der Nation verdiente sich nach bärenstarkem Auftritt mit einer gefühlten Zweikampfquote von 100% dieses Tor gegen seine „alte Liebe Lilienthal“ und schießt zum Endstand ein. Dass dies der Treffer zum Endstand war bedurfte diesmal einem riesigen Quäntchen Glück als kurz vor Schluss Lilienthal nach einer Ecke doppelt an dem am Pfosten postierten Malanda scheiterte, der dadurch seinen Fehler aus der ersten Halbzeit ausbügelte. Nach (verdient) langer Nachspielzeit war dann auch schon Schluss und der Überraschungsauftritt war komplettiert. Coach Marco belohnte die Mannschaft mit einem besonders großen Lob. 
Dennoch werden wir wach und fit am nächsten Wochenende die starke erste Garde aus Schwanewede empfangen und erneut alles in die Waagschale werfen. Vielen Dank an alle, die dem kleinen Nachbarschaftsduell als Zuschauer beigewohnt haben.