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Fußball 12.10.2016 von Niklas Waldow

1. Herren: Gnadenlos Effektiv

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Im Heimspiel gegen den SV Vorwärts Buschhausen, nutzen wir unsere gut ausgespielten Konter und führen so zur Halbzeit bereits mit 4:0. Einziges Manko, die Puste ging im zweiten Spielabschnitt aus.

Das Spiel begann vergleichbar zu der Flutlichtpartie am Dienstag in Ihlpol. Buschhausen versuchte das Zepter an sich zu reißen kam aber von Beginn an nicht zwingend vor das Tor. Verglichen mit Dienstag gelang uns das Umschaltspiel aber erschreckend gnadenlos. Wir verpassten zwar noch den Treffer beim ersten Konter über unseren Flügeltorpedo, der nächste Angriff ließ aber das Netz zappeln. CR11 bekam bei einem unserer Konter den Ball am Sechzehner und schloss ab. Der Keeper konnte den Ball nur abklatschen lassen. In solchen Fällen steht Feudel natürlich genau richtig. Der Abpraller fiel ihm vor die Füße und er schob ein. Der zweite Treffer fiel direkt im nächsten gut gespielten Konter. Nach einem, nennen wir es Robben-Move, suchte erneut Roschen den Torschuss, der Ball wird abgefälscht und wurde somit unhaltbar für den Gästetorwart. Die Gäste versuchten vermehrt zu drücken bekamen aber keine Strafraumaktionen, sondern vertändelten den Ball zu oft im Mittelfeld. So folgte auch der nächste „Fastbreak“ unserer Offensivabteilung. Diesmal bedankte sich Feudel artig für die Sahneflanke aus dem Ihlpolspiel (zum 0:1 ) und legte Jendrik perfekt auf, dieser hatte keine Mühe allein vor dem Buschhausentorwart einzunetzen. Kurz vor der Halbzeit nahm sich erneut der Roschinator ein Herz und erzielte aus etwa 16 Metern den Halbzeitstand von 4:0. Was für eine starke Mannschaftsleistung. Nachdem in der Halbzeitpause jedem Honig um den Mund geschmiert wurde, natürlich Sprichwörtlich, versprach die zweite Halbzeit schlechter zu werden.


So waren es tatsächlich die Gäste die den besseren Rhythmus - oder anders gesagt zum ersten Mal in diesem Spiel einen Rhythmus - gefunden haben. Bei einem Mittelfeldgeplänkel konnten wir unsere Konter nicht mehr gewinnbringend ausspielen. Bis Jendrik vom Gästeinnenverteidiger in unseren Fangzaun flog. Mindestens 4 Meter im Strafraum. Sagen wir mal so, Torpedo wäre eher gegen den Torpfosten geflogen als auf der Strafraumkante zu landen. Wie dem auch sei, statt dem Strafstoß pfiff der ansonsten sehr souveräne Schiedsrichter Freistoß. Dieser brachte nichts ein. Nach 70 Minuten und spürbarem Kräfteverlust bei einer grippegeschwächten Wörpedorfelf gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 4:1. In der Nachspielzeit wurde es nochmal laut in der Arena zu Wörpedorf. Es rollten „Huhn -Huhn-Huhn“-Rufe übers Feld. Grund dafür war eine Balleroberung von unserer 9, die sich Hand in Hand (metaphorisch) mit dem frisch eingewechselten Sebo Huhn auf das Gegnertor zubewegte. Statt rüberzulegen wollte Feudelmeyer den Ball am Torwart vorbeilegen, um in Seelenruhe einzuschuschieben, dabei springt der Ball ans Schienbein und von dort ins Toraus. Ist der drin, sagt keiner was, so musste sich Feudel jedoch böse Blicke von Sebo gefallen lassen. Im Gegenzug traf unser Gast noch zum Endstand von 4:2.

Am folgenden Wochenende geht es schon am Samstag um 16:30 Uhr zum VSK Osterholz Scharmbeck II.

Man of the Match ist Christian Roschen der sich mit zwei Treffern und einem Assist belohnt