header
Fußball 22.11.2016 von Lars Bohling

1. Herren: Spielerisch katastrophal, Ergebnis von der Stiftung Warentest für gut befunden

logo

Im Heimspiel gegen Barisspor Osterholz genügt eine annehmbare zweite Halbzeit um den Platz als Sieger zu verlassen.

Auf einem aufgewühlten, tiefen Platz und mit unangenehmen Windverhältnissen startete die Partie. Es war zunächst ein ausgeglichenes Spiel bei dem Barisspor jedoch mehr Spielanteile hatte. Nach 10 Minuten das erste Highlight des Spiels, leider für unsere Gäste. Und leider lagen wir mal wieder hinten. Eine Ecke wurde direkt auf unser Gehäuse gezogen und begünstigt durch den aufbrausenden Wind verschätzte sich Benny und der Ball segelte ins Gebälk. Danach waren wir in einer kleinen Schockstarre und so war es weiter Barisspor die das Spiel produktiv antrieben. Nach einem Foul nahe der Eckfahne lag der Ball schon wieder im Tor. Ähnliche Situation wie beim 0:1, ein Freistoß aufs Tor und eine leichte Finte des am kurzen Pfosten postierten Angreifers reichen um unsere Hintermannschaft zu überrumpeln. 0:2 Rückstände hatten wir diese Saison schon das ein oder andere Mal aber im ersten Spielabschnitt schien gar nichts zu gelingen. So waren auch unsere Standards gefährlich, landeten aber nicht im Tor. Als unser Capitano Höchst selbst nach einer Flanke den Torwart im Sprungduell überspringt entscheidet das Schiedsrichtergespann auf Abseits. In der nächsten Situation wiederum „Herr Kollege“ - Schiedsrichter - im Mittelpunkt. Bei einem Abstoß für uns wollte der Angreifer den Ball nicht raus geben und lieber mit der großen Wackerschwester diskutieren. Die 8 wollte schon mal den Ball für den Abstoß sichern und könnte gegebenenfalls, ganz vielleicht in den 140 Kilokoloss der Gäste reingestolpert sein, dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und verteilte einen sachkundig gelungenen Schulterstoß in Richtung Gesicht, sey to!
Durch diese frisch gewonnene Überzahl hatten wir viel mehr Räume die wir jedoch nicht ausnutzten und stattdessen mit grauenhaften Fehlpässen die Gäste zum Kontern einluden.
Die von uns vielleicht schwächste Halbzeit dieser Saison mündete somit in 11 geknickten TSG-Akteuren in der Kabine. Nach ein wenig Ratlosigkeit schnappte sich Feudel das Rednerpult mit Effekt.

Im zweiten Spielabschnitt nahmen wir das Zepter ein bisschen mehr in die Hand und wurden nach 65 Minuten durch Erika belohnt. Warum Erichcan das Recht auf einen maskulinen Namen verspielt hat müsst ihr Erika wohl selber fragen. Zum Tor: Nach einem Freistoß von Kevin Einz vollendet Erika per Dropkick ins lange Eck. Mit diesem Anschlusstreffer im Rücken wurde unser Gast wütender und wir besser. Eine Tätlichkeit an Worthi wurde nicht geahndet, dafür wurde Barisspor spielerisch bestraft. Kurz nach dem Anschlusstreffer besorgte Jan Christopher „Churchill“ per Kanonenschlag den Ausgleich. Ein Pass in die Mitte springt bei seinem ersten Kontakt in die Luft und von dort per Volley in den Torknick. Kategorie: Tor des Monats. 10 Minuten vor Spielende eine Balleroberung an der Außenlinie durch den jungen Werk. Nach einem Tunnel des Innenverteidigers legt er auf Feudelmeyer ab, der per Vereinspike netzt. Ein Comeback feierte Burn nach langer Verletzung und hätte beinahe mit seinem ersten Ballkontakt die Entscheidung besorgt, Pfosten.
Nach Beleidigung durfte auch noch ein zweiter Barisspor-Akteur vorzeitig duschen und das Spiel endete kurz darauf.

Am kommenden Donnerstag ist unser Team wieder „on the road“ und besucht Pennigbüttel II. Anpfiff bei der Landesligareserve um 19:30 Uhr.