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Fußball 14.03.2017 von Lars Bohling

1. Herren: Tatortalternativlektüre

Zeit für ein Derby!
Zunächst das wichtige unsere Nachbarn von der falschen Seite der Wörpe haben auch das vierte Pflichtspiel-Derby in Folge nicht gewonnen, im Unterschied zu den letzten drei Derbys konnten wir jedoch nur einen Punkt in der „Wörpe-Arena“ -Coach Marco, über den Namen wird noch gestritten!- behalten.

Die Bedingungen für das Derby waren super. Strahlender Sonnenschein und ein tiefer Boden sorgten sofort für den erwarteten Kampf. Kampf ist hierbei nahezu wörtlich zu nehmen, denn unser Rechtsaußen „Jenni“ konnte heute buchstäblich Stollen zählen, zum einen weil er immer wieder mit gestreckten Beinen konfrontiert wurde und zum anderen weil diese sich zum Teil auch in seinem Oberschenkel verewigten.

Doch nun zum Spiel: Die erste Halbzeit gehörte dem TSV Dannenberg. Durch eine harte Zweikampfführung setzten Sie unser Mittelfeld immer wieder unter Druck und eroberten so eine beträchtliche Anzahl an ersten und zweiten Bällen und kamen überfallartig in Abschlusspositionen. Nach einem langen -mindestens 60 Meter- Diagonalball überrumpelte der lange Innenverteidiger -wir nennen ihn mal Brahms- unsere linke Hintermannschaft. Nach einem Aufsetzer und einer Volleyabnahme war der Ball unhaltbar im Knick unseres Tores (0:1). Nach einer weiteren Riesengelegenheit hätte es auch noch früher 0:2 stehen können, doch Fortuna war uns hold und gestattete uns noch etwa 8-10 Minuten nur mit einem Tor hinten zu liegen, die Kurzform: Pfosten,Pfosten, Poporettung. Doch nach einer Ecke und einem Kopfball in die Mitte stand erneut der Angreifer der Gäste frei und vollendete zum 0:2. Schei**!! Jetzt hieß es nach einem kurzen Aufrappeln das Zepter immer mehr in die Hand zu nehmen und so ging die zweite Halbzeit los wie die erste endete, mit massig Ballbesitz für unsere Wörpe-Elf und mit einer steigenden Anzahl an dicken Ziegen. Die knappste war sicherlich Feudels Schuss, der Millimeter am zweiten Pfosten vorbeihoppelte. Das Spiel wurde immer enger und dramatischer. Nach einer Hereingabe schauten sich -der eingewechselte- Burn und unser Capitano kurz verliebt in die Augen, um sich darauf zu einigen, dass Burn ihn per „Seitfallzieher“ - oder wie der Roschinator es nennt: „Du bist doch nur umgefallen“- reinzumachen.
Der Druck nahm weiter zu und nach einem Lattenschuss von Feudel stand Luca -"Ich laufe heute 20 Kilometer“- frei und wuchtet den Ball erneut an die Latte, diesmal jedoch die Unterlatte. Mit dem kurzen Umweg über den TSV-Keeper rutschte der Ball ins Tor.
Obwohl danach noch einiges an Zeit auf der Uhr verblieb, um das Ergebnis noch in unsere Richtung zu lenken, blieb es bei einem versöhnlichen Unentschieden.

#moral
#einTeam
#allefürdietsgunddietsgfüralle