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Fußball 04.04.2017 von Lars Bohling

1. Herren: Ergebnis schöner als das Spiel

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Am gestrigen Sonntag stand das Auswärtsspiel in Hambergen auf dem Spielplan. Das herrliche Wetter machte Lust auf ein tolles Fußballspiel, aber die Zuschauer bekamen leider das Gegenteil zu sehen. Auf einem sehr unebenen Platz – darf man auch Acker sagen? - und einem Schiedsrichter mit wahrscheinlich leichtem Sonnenstich, der nämlich auf beiden Seiten immer wieder sehr fragwürdige Entscheidungen traf, gewannen wir trotz mäßiger Leistung das Spiel mit 2:0.

Von Anfang war die taktische Ausrichtung der Heimmannschaft klar: Tiefstehen und nach Balleroberung lange Bälle auf zwei großgewachsene, schnelle Stürmer. Somit war auch klar, dass wir viel Ballbesitz hatten und es ein zähes Spiel wurde. Aufgrund vieler Fehler bei der Ballannahme und eine hohe Fehlpassquote entwickelte sich kein ansehnliches Spiel.
Mitte der ersten Halbzeit endlich ein kleiner Lichtblick. Eine erste nennenswerte Kombination startete bei unserem Turbo Atze. Von rechts zog dieser Richtung Mitte der gegnerischen Hälfte, Pass auf seine ältere Schwester Burn, wieder nach rechts auf Luca, Flanke in den Fünfer auf Feudel, der den Ball knapp verpasst, schade!
Danach plätscherte das Spiel so dahin. Hambergen hatte zwei eher harmlose Chancen, die unser sicherer Rückhalt Benny ganz entspannt fangen konnte. Auch unser Roschinator hatte vor der Pause noch zwei Torschüsse, die zwar gefährlich waren, aber vom Keeper entschärft wurden.
In der Halbzeit wurden Knöchel-Lübsin und Knorpel-Jusse leider nicht für ihr starkes Flügelspiel belohnt, denn die Lebensmittelversorgung über die Grenze ins Hambergener Gebiet wurde auf unerklärliche Weise gekappt. Kopf hoch, Jungs!
Nach der Pause kurzes Herzrasen: Nach Handspiel im gegnerischen Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. „Mach' ihn bitte einfach rein..“, klang es an der Seitenlinie. Aber Feudel blieb cool und bugsierte den Ball lässig ins Tor – 1:0!
Nur wenige Minuten später gab es wieder den Pfiff zum Elfmeter. Die jüngere Linnenbaumschwester wurde im Strafraum gelegt. Wieder trat Feudel an,