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06.04.2016 von Jannes Werk
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Beim Spiel am Donnerstag gegen den FC Hansa Schwanewede reichte eine über weite Strecken bessere TSG nicht aus, um einen Sieg einzufahren. Zumindest kein Sieg auf dem Papier, aber dazu kommen wir noch.

Schon vor dem Spiel wirkte die Stimmung unserer Mannschaft gelöst. Nach dem Derbysieg fehlte die Anspannung und der Druck gewinnen zu müssen. So gingen wir befreit in das Spiel und nach kurzer Eingewöhnungszeit wusste der Gastgeber aus Schwanewede nicht so recht, wie ihm geschah. Die Abwehr wurde immer wieder von unseren schnellen Außenspielern überrannt und so kamen wir zu zahlreichen guten Vorstößen, aus denen wir zunächst kein Kapital zogen. Mitte der ersten Halbzeit wurde die schönste Kombination in ein Sahnetor umgesetzt. Nach gepflegtem Kurzpassspiel legte Atze nach einem Lupfer per Kopf auf unsere Nummer 8 ab. Dieser hatte aus den letzten beiden Spielen Mut getankt und nagelte das Ding aus 16 Metern in den Knick. „ Den treffe ich einmal alle 3 Jahre so und dementsprechend jubelnd drehte ich ab und wurde auch von meinen Mitspielern empfangen, die ebenfalls feierten. Schwanewede war frustriert bis in die Fußspitze!“, so der Torschütze. Doch statt auf Tor entschied der Schiedsrichter darauf, dass der Ball an den Pfosten gegangen sei. Nach entsprechender Nachfrage beim Torwart wurde das Tor nicht gegeben, denn der Torwart habe nichts gesehen. Fairplay sieht anders aus!

Unbeeindruckt von dieser riesigen Fehlentscheidung - und mit etwas Wut im Bauch - zeigte Lassadinho, wofür er im Winter verpflichtet wurde. Nach schönem Pass in den Lauf von Atze, schlänzte Lassad den Ball gefühlvoll ins lange Eck. Diesmal zählte der Treffer. Halbzeit.

In der Halbzeitpause war der Spott groß und jeder hatte einen Spruch für den vermeintlichen Torschützen. „Jeder weiß das Malanda keine Tore schießt, selbst der Schiri“. (Anm. d. Redaktion: Überraschenderweise zuletzt 2 Tore in 2 Spielen)

Die Halbzeit hatte uns nicht gut getan, nach der Pause war ein komplett anderes Bild zu sehen. Anstatt weiterhin vorne Alarm zu machen kam nun der Gastgeber mehr und mehr ins Spiel. Aus stark abseitsverdächtiger Position fiel so das 1:1. Kurz darauf ging der Gastgeber sogar mit 2:1 und zu allem Überfluss mit einem  Traumtor 3:1 in Führung. Doch wenn unsere Mannschaft eines hat, dann ist es Moral. So drückten wir anschließend ca. eine Viertelstunde mit aller Kraft auf das Schwanewede-Tor. Nach teils schön rausgespielten Kombinationen, waren es entweder Zentimeter, Aluminium oder der mehr als fragliche Pfiff des Schiedsrichters, die den Anschlusstreffer verhinderten. „Niemals war das Abseits“, lautete der Tenor aller beteiligten. Doch dann war unser Außen Burn "on fire" und sorgte mit zwei Schüssen leicht rechts versetzt für ein Unentschieden. Zunächst direkt ins Glück und 5 Minuten später unter Zuhilfenahme eines Schwaneweder Abwehrbeins zum Ausgleich. Auch wenn wir danach noch ein dickes Ding hatten, müssen wir mit dem Unentschieden leben. Sowohl unsere Flügelzange als auch unser Mittelfeldduo, Schersell und Barni boten eine starke Leistung.

Am Sonntag geht die TSG denn gegen FC Hambergen II. Herren an den Start. Startschuss ist um 15:00 Uhr in der Arena zu Wörpedorf. Wir freuen uns auf eine tabellenplatzgerechte Zuschaueranzahl.

#Platz7 #Pfeife #Drinoderauchnicht #huptsg

Fleissnoten des Spieltages erhalten die Redakteure. Timon und Jannes. Von Jannes erwartet man mitunter nichts anders als reines Gemecker.
Doch wenn Timon meckert, dann ist irgendwas im Argen.
So geschehen in der 60 Minute.
Als Timon sagte:„Wenn du so weiterpfeifst, können wir auch direkt abpfeifen!“, war für viele das Spiel schon gelaufen.

Jungs, wir können gegen jeden Gegner bestehen.
Olé, Olé, Olé TSG allez oooooooh!!!

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