header
06.04.2016 von Jannes Werk
logo

In einem hart umkämpften Spiel und einer erneut schwachen zweiten Halbzeit konnten wir gegen den Mitaufsteiger Hambergen II drei weitere Punkte einfahren.
Schon von Beginn an war klar, wie die Partie ablaufen würde. Unsere Gäste stehen noch im Abstiegskampf und versuchten frühzeitig zu treffen. Doch die erste riesige Gelegenheit hatten wir. So tauchten wir nach einem Freistoß gleich doppelt vor dem Hamberger Tor auf. Erst schützt der Pfosten den Gast und den anschließenden Nachschuss nagelt Feudel gegen den Torwart. Apropos Feudel: Endlich wieder da, zeigt er in der nächsten Wörpedorfer Aktion welch kaltes Schnäuzchen er haben kann. Nach Foul an ihm tritt er selbst zum Strafstoß an und schiebt zu platziert für den Hambergen-Keeper ins linke untere Toreck. 
Doch Erich möchte kurz danach die Partie wieder spannend machen und stolpert im eigenen Strafraum in einen Hamberger. Doch diesmal kann Michi im Tor seine " Crazy Eyes" nicht gewinnbringend einsetzen und es steht nach eiskalt verwandeltem Elfer 1:1.
Die nächste große Aktion gehört Lassadinho. Dieser zeigt eine für ihn seltene aber dafür umso souveränere Defensivaktion und stiehlt den Ball an der gegnerischen Strafraumkante. Anschließend startet er ein Solo, lässt zwei Gegenspieler stehen und trifft aus etwa 20 Metern ins kurze Eck. Bärenstark!
Danach hatte Burn noch eine gute Gelegenheit zu erhöhen, scheitert aber aus spitzem Winkel am Keeper der Gäste.
Nach der Halbzeitpause haben wir durch einen Konter über Daniel und Lassad die Chance zu erhöhen, aber spielen diese Aktion nicht gut zu Ende. In der Folge hat Hambergen mehr vom Spiel, zu unserem Glück jedoch keine klare Gelegenheit, um auszugleichen. So kommen wir gegen die hochstehende Viererkette erneut zu unseren typischen Kontern, können vorerst aber kein Tor erzielen. So muss Schersellinho mit einem Standard die dickste Chance für uns vorbereiten. Nach Maßflanke stehen sowohl Barni als auch unser Capitano am zweiten Pfosten und behindern sich gegenseitig. Danach das unveränderte Bild, Hambergen hat mehr Ballbesitz, wir hingegen die dicken Dinger.
Nach der Einwechslung von Sebo geht ein Raunen durch die Zuschauer. Und kurz danach ging erneut ein Grollen durch die Menge. Nach Pass auf Daniel zieht Sebo zu einem 60 Meter "Sprint" an, taucht alleine vor dem Gästetorwart auf und verschießt. Mit dem Schlusspfiff ist es unser Hunter vom Dienst, Feudel, noch einmal zur Stelle: Nachdem er sich mehrere dicke Ziegen entgehen ließ, steht er nach einem langen Sprint nur noch vor dem Libero und Torwart Hambergens. Beide lässt er mit einer Körpertäuschung stehen und verwandelt dieses Mal gekonnt.
Nun gehen wir diese Woche in die Taktikschule und möchten im Training neue Kraft für das Spiel in Pennigbüttel tanken.

Mehr zum Thema