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12.04.2016 von Jannes Werk
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Beim Gastauftritt in Pennigbüttel verpassten wir es die Überlegenheit aus Chancen und Spielanteilen in den Lucky-Punch umzuwandeln.

Nachdem wir im Hinspiel das Spiel in den letzten Minuten kläglich verschenkten, hatten wir uns vorgenommen, Wiedergutmachung zu betreiben. 
Doch zunächst übernimmt die Gastgeber das Zepter und hat nach einem Aussetzer unserer Defensivabteilung eine riesen Gelegenheit. Glück für die TSG. Erst spielt unser Benny im Kasten einem Pennigbüttelangreifer den Ball im Strafraum in den Fuß, nur um ihm den Ball auch direkt wieder vom Fuß zu fischen. Nach einer halben Stunde beschließen wir dann auch Teil dieser Begegnung zu werden und erspielen die erste Möglichkeit. Nach Diagonalpass auf Atze setzt sich dieser gut durch und bringt eine Flanke ­leider zu scharf hinein, sodass Pennigbüttel klären kann. Kurz darauf erobert sich unser 8er auf der 6 den Ball und setzt „Ibrahimovic“ alias Lassadinho in Szene. Dieser zieht vor der 16er-kante nach innen und kann wieder auf Malanda ablegen: Doch wieder ist ein Abwehrbein dazwischen.

Bei weiterhin strahlendem Sonnenschein geht es nach kurzem Mannschaftsgespräch auch schon in die zweiten 45 Minuten.

Der Beginn verspricht aus TSG-Sicht dieses Mal einiges, so wird die kleine Linnenbaumschwester in der 47. Minute per Lupfer auf den rechten Flügel geschickt. Doch wieder kommt der entscheidende Pass nicht an.

Im Anschluss eine Schrecksekunde: Nach Flankenlauf der Gastgeber steht am zweiten Pfosten ein Angreifer blitzeblank und köpft an Null-Gegentore-Benny vorbei, unsere letzte Bastion Yannik kann jedoch auf der Linie klären.

Kurz darauf wieder Atze, der wie ein Pfeil die Außenbahn erkundet, die Flanke bringt und den mitgelaufenen Svenny knapp verfehlt.

Wieder und wieder unsere Außen; in der nächsten Szene ein Zusammenspiel, welches nur unter Geschwistern zu beobachten ist. Starker Pass von Burn auf Atze, dieser läuft allein auf den Torwart zu und anstatt eigennützig den Abschluss zu wagen, legt er auf Feudel ab. Dieser bleibt mit seinem Schuss jedoch an einem Abwehrbein hängen.

Es folgen einige Chancen für uns, die entweder zur Ecke geklärt werden oder die Vögel vom Himmel holen sollten. 10 Minuten vor dem Ende ein Zuckerpass von Wede auf die alte Linnenbaumschwester, die nur die Fußspitze ranbekommt und Zentimeter am Tor vorbeischiebt.

Dann folgen zwei Hammer-Flanken. Beide zappeln im Netz und beide Male hat der Linienrichter ganz offenbar Freude daran, dass seine Fahne im Wind weht. So sind beim ersten „Tor“ Feudel und beim zweiten „Treffer“ Nandi die Pechvögel. 
Danach ist Schluss mit der „torlosen“ Partie. 0:0 Endstand.

Mit einem Remis, das wir eigentlich für uns entscheiden müssen, geht es in zwei Kracherspiele. Erst gehen wir auf Reisen und besuchen Barisspor, am Sonntag begrüßen wir den Spitzenreiter LiFa auf heimischem Grün.

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