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17.05.2016 von Jannes Werk
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Am Donnerstag noch verpassten wir es aus einer starken zweiten Hälfte ein Unentschieden zu erspielen und verloren aufgrund der viel höheren Spielanteile für Barisspor verdient mit 1:3 (Bericht folgt). Am Sonntag spielten wir gegen den Tabellenführer und bekamen ohne Gnade vorgeführt, wie taktisches Verständnis und Kaltschnäuzigkeit aussehen können.

Von Beginn an dominierte der Gast aus Lilienthal die Begegnung und setzte uns dauerhaft unter Druck, ohne jedoch viele Chancen zu haben. Und so war es die erste Gelegenheit, die zum TSG-Rückstand führte. Nach Flanke von LiFas Linksaußen segelte der Ball durch den 16er und wurde souverän eingeschoben. Kurz darauf vergaben die Gäste eine dicke Chance zur 0:2 Führung. Unsere Chance zum Ausgleich war lediglich ein Rückpass über den der Gästekeeper gekonnt drüberschlug, der Ball kullerte jedoch nicht ins Tor. Dafür bekamen wir auf der Gegenseite nach gelungener Kombination das 0:2 eingeschenkt, nur um kurz darauf auch noch das 0:3 hinnehmen zu müssen. So hatten wir nach vier Torschüssen drei Tore eingeschenkt bekommen, Michi im Tor hatte bei keinem Treffer eine Abwehrchance.

Nach der Halbzeitpause wollten wir nochmal einiges in die Begegnung einbringen und hatten vielversprechende Ansätze, die leider oft zu schnell verpufften. Einer dieser Ansätze führte zu einem Pass in „Burns“ Lauf, dieser legte sich den Ball im Strafraum am Innenverteidiger vorbei und wurde von der Seite umgesägt. Klarer Elfmeter, doch der Pfiff blieb aus. Dafür gab es diesen Pfiff auf der Gegenseite und den fälligen Strafstoß verwandelte Lilienthal gegen „Crazy Eye“ mühelos. Zur Strafe kassierten wir auch noch das 0:5. Kurz vor Spielende durften wir jedoch noch in Überzahl das Spiel beenden. So hatte sich ein Lilienthalspieler in seiner ersten Aktion die Gelbe Karte (nach Schubser) und in seiner zweiten Szene die Gelb-Rote Karte (nach Grätsche von hinten) abgeholt. Herauszuheben aus einer durchwachsenen Mannschaftsleistung ist Bobby, der auch mit blutiger Lippe und Schmerzen im Rücken noch eine beeindruckende Zweikampfquote hatte.

Nach dieser Machtdemonstration müssen wir in dieser Woche intensiv arbeiten, um uns bestmöglich auf das Heimspiel gegen Schwanewede vorzubereiten. Anstoß ist dieses Mal schon am Samstag.

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