header
09.08.2016 von Jannes Werk
logo

Beim Auftaktspiel in Barisspor kostet uns eine schwache erste Halbzeit die ersten Punkte.

Es ging gut los, wir hatten in den ersten paar Minuten das Heft in der Hand und mehr vom Spiel. Doch nach 8 Minuten war diese Auftakteuphorie verflogen. Nach einer vermeintlich harmlosen Flanke verstolperte Capitano den Ball und legte ihn dem Angreifer unmittelbar vor dem Fuß, sodass dieser aus 5 Metern nur noch einschieben brauchte. Von diesem Schock zeigten wir uns sichtlich beeindruckt und fanden keinen Rhythmus mehr im Spiel. Unsere vordere Reihe lief die Barisspor-Verteidiger zu zaghaft an, wodurch diese überwiegend mit langen Bällen agierten. Für unsere Verteidigung waren diese Bälle durch den Wind schwer bis gar nicht einzuschätzen und viel zu oft gefährlich. Nachdem wir unsere Nummer 9 zweifach in Szene setzen konnten, dieser jedoch nicht gedankenschnell agierte, folgte nach einem Einwurf der Gastgeber der 2:0 Rückstand. Zwischen die beiden Innenverteidiger lief der Stürmer ein und verlängerte den Ball. Am zweiten Pfosten köpfte der Stürmer ohne Bewacher ein. Nach einer knappen halben Stunde erzielte Burn durch eine Ecke das 2:1. In Mario-Basler-Manier haut er das Ding von der linken Eckfahne mit seinem starken rechten mit Unterstützung des Barisspor-Keepers ins kurze Eck.

Kurz darauf wurde unsere kurze Euphorie auch wieder gebremst. Aus klarer Abseitsposition erzielte die Barisspor-Offensive nach einem dieser langen, unberechenbaren Bälle das 3:1 und den gleichzeitigen Pausenstand. Nach 37 Minuten durfte Bobby verletzungsbedingt für die große Linnenbaumschwester rein. CR11 rückte eine Position nach vorne. Das Roschen noch spielen konnte, war mehr dem Glück geschuldet, denn kurz zuvor wurde er mit beiden Beinen voraus von einem Akteur der Gastgeber umgenietet. Die fällige Karte war jedoch schmeichelhafterweise Gelb.

Nach dem Pausentee ging es dann auch schon in den zweiten Spielabschnitt. Wir wurden durch ein paar taktische Kniffe besser und erspielten uns einige Gelegenheiten, verpassten es aber diese in Bares umzumünzen. Diese Überlegenheit ging auch an den Osterholzern nicht spurlos vorbei, sodass sich diese vermehrt nur noch mit Fouls zu behelfen wussten. Nachdem an unserem Feudel in der ersten Halbzeit schon nachgetreten wurde (keine Karte), wurden robuste Aktionen und Drohungen sowie versuchte Tätlichkeiten ebenfalls nicht geahndet. Dennoch behielten wir das Heft in der Hand und erzielten in Form vom Roschinator das 3:2. Nach einer kurzen Ecke ließ er einen Gegenspieler stehen und schlenzte das Spielgerät ins lange Eck - Kategorie Traumtor. Durch den Mittelfeldantreiber Kevin (H)eins und Atze entwickelten wir zwischenzeitlich noch mehr Druck und erzielten 10 Minuten vor Schluss den verdienten Ausgleich. Fünf Minuten später durfte Michi dann allerdings erneut hinter sich greifen. Nach einem Konter von Barisspor überlief der Angreifer unsere gesamte Defensive und schloss ins kurze Eck ab. Kurz vor Schluss hatten wir erneut die Riesenchance den Ausgleich zu erzielen. Nachdem der Ball erst noch an die Latte ging, sprang dieser Erichchan vor die Füße, der ins linke Toreck zielte und seinen Meister im Tor fand. Kurz zuvor wurde schon ein perfekt platzierter Feudel-Kopfball von der Linie gekratzt. Der Schlusspfiff erfolgte denn nach sehr kurzer Nachspielzeit.

Vielen Dank an alle Mitgereisten. Wir machen es gut, wir machen es besser, hoffentlich schon am Dienstag beim Auswärtsspiel gegen Lilienthal römisch Zwei.

 
 
 
Mehr zum Thema