TSG W├Ârpedorf-Grasberg-Eickedorf e.V. - Newsartikel drucken


Autor: Niklas Waldow
Datum: 26.09.2016


TSG W├Ârpedorf II gegen ASV Ihlpohl II oder auch Not gegen Elend.

Als Derbysieger und voller Euphorie gingen wir in die Partie gegen den ASV Ihlpohl. Zu Hause haben wir erst zwei Punkte aus zwei Spielen geholt und nun sollte der erste Heimsieg her. Mal wieder waren wir zu gut besetzt und konnten nicht alle Spieler in den Kader berufen. Tja, manchmal haben sich die besten Spieler einfach mal eine Pause verdient.

Bereits zu Anfang fiel es uns sehr schwer ins Spiel zu kommen und wir ließen dem Gegner einfach zu viel Platz. Der Gegner wurde nur halbherzig angegriffen und so war es abzusehen, dass es in der 20. Minute klingelte und unser Torwart Norman Riehm zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Langsam gelang es uns auch etwas besser ins Spiel zu kommen und wir erarbeiteten uns auch die ein oder andere Chance.

In der 38. Minute gab es dann eine Antwort von unserer Seite. Per Freistoß durch Kurt ,,Kalle‘‘ Truschinski gelang uns der Ausgleich. Den kann man mal so machen. Bereits am Freitagabend versenkte Kalle einen direkten Freistoß im gegnerischen Tor. Damit steht wohl unser neue Freistoßschütze fest. Mit dem 1:1 ging es dann in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann genau wie die erste und wir liefen Ihlpohl nur hinterher. Verletzungsbedingt verließ Florian Nawroth das Spielfeld und wurde durch Mathias Murken ersetzt. Durch zwei Distanzschüsse in der 50. und 55. Minute, die für Norman schwer einzuschätzen waren, erhöhte der Gegner auf 1:3.
Trotzdem ließen wir die Köpfe nicht hängen und versuchten noch irgendwie das Spiel zu drehen. Durch die eingewechselten Mario Thierecke und Dennis Kollmann wurden nochmal zwei neue Alternativen für die Offensive gebracht, die die Wende bringen sollten.
In der 62. Minute gelang uns dann der Anschlusstreffer durch Malte Kück und es stand nur noch 2:3. Danach wurde das Spiel sehr laut und körperbetont. Wir versuchten das Spiel zu drehen und Ihlpohl versuchte die Führung zu halten bzw. auszubauen. Plötzlich schien es so als wäre der Schiedsrichter in der Halbzeit am Tresen gewesen. Auf beiden Seiten wurden eindeutige Elfmeter nicht gegeben und auch sonst gab es eine Vielzahl an Fehlentscheidungen.

In der Schlussphase waren wir kurz davor den Ausgleich zu erzielen aber jede Chance blieb ungenutzt. Selbst die Tatsache, dass Ihlpohl in den letzten Minuten nur noch zu zehnt war, half uns nicht. So blieb es beim 2:3 und wir mussten unsere erste Niederlage der Saison mit 0,33 Liter Flüssigkeit runter schlucken. Nun heißt es weitermachen und nächsten Sonntag um 15:00 Uhr gegen Pennigbüttel III drei Punkte holen und den vierten Tabellenplatz verteidigen.

Nur die TSG!!