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12.05.2017 von Jannes Werk
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Am gestrigen Donnerstag machte sich eine stolze Reisetruppe auf den Weg, um Ritterhude II die Generalprobe für das Pokalfinale gegen unsere Freunde von der falschen Wörpeseite zu versauen.

Zurück kehrten die "Tanzbären" mit einem 4:1 (2:0) Sieg im Gepäck. Doch nun zu unserem Ziegenhirten.

Es geht um Atze, alias die kleine Linnenbaumschwester, die maßgeblichen Anteil daran hatte, dass unser Offensivpressing um Luca la prima Ballerina, Feudel und CR11 in den ersten Minuten so viel Alarm machte.
So hätten wir nach fulminanter Anfangsviertelstunde auch gut und gerne 3:0 in front liegen können, denn Atze verschoss was vor seine flinte kam. Auftritt 1: Eine dicke fette Ziege aus etwa 4 Metern. Hier verpasste er das Tor knapp, stattdessen erklang das  ungeliebte Geräusch des Pfostens . Den anschließenden Nachschuss konnte unser Mittelfeldstratege Churchill nicht unterbringen. Es folgte jedoch in unserer Sturm- und Dranphase eine anschließende Ecke auf Barni, dessen Kopfball wieder bei unserem Ziegenhürten landete, dicke Ziege Nummer 2 vergeben.
Kein Problem, denn nur wenige Sekunden später durfte gejubelt werden: Ecke Roschinator, Kopfball Barni, 1:0. Die Ergebniskorrektur zum 2:0 kurz darauf. Einwurfflanke von Kevin Heinz und der eine, der immer richtig steht, bedankte sich in Form des 2:0 - Feudelmeyer höchstselbst. Die nachfolgende halbe Stunde bis zur Halbzeit war nun nicht mehr so dominant und wir ließen Ritterhude II ein paar Räume, um in Ruhe für ihr vermeintlich wichtigeres Spiel zu proben. Doch außer einem Schuss, der 2 Meter am Pfosten vorbeistreifte, gingen die Angriffsbemühungen ins Leere. 
In der Halbzeitpause hatten wir uns auf die Fahne geschrieben, das Spiel wieder an uns zu reißen und nach 10 gespielten Minuten des zweiten Spielabschnitts rotierte der Ball im Torgiebel. Ein Klärungsversuch einer Roschen-Ecke wurde zu kurz abgewehrt, unsere Nummer 8 lässt sich nicht zwei mal bitten und setzte seine linke Klebe ein, um ins rechte Toreck zu versenken - Kategorie "Sorry, ich bin afglitscht"- An der Stelle geht ein Gruß raus an Zange. 
Um es nicht zu einseitig zu machen, schenkten wir den Gastgebern den Ehrentreffer. Eine langer Schlag der Gäste trumpft in das einzige Erdloch auf dem Platz und sprang in ungewohnt hohem Winkel ab, sodass unser ansonsten tadelloser Benny den Ball unterschätze. Der Angreifer der TuSG versenkte mühelos.
Doch was wäre eine Halbzeit ohne unseren Ziegenhirten. Nachdem Atze sich in Halbzeit 1 eine kleine Ziegenherde zusammengebastelt hatte - bestehend aus wunderschön dicken Ziegen - zeigte er nach Solo, dass es auch anders geht. Nach Ballgewinn im Mittelfeld und einem abwehrzerreißendem Laufweg von unserer Ballerina Luca stand die kleine Linnenbaumschwester vor dem Keeper und hatte sein Allheilmittel gegen fette Ziegen gefunden, die Vereinspieke. Ende aus und Blick nach vorn!

Nach dem kdm -klasse trainer miesner oder so ähnlich- immer die mangelhaften Kommunikationsfähigkeiten bemängelte, da noch keine Mobiltelefone auf dem Rasen erlaubt sind und es in der heutigen Generation mit der ursprünglichen Unterhaltungsweise eher schwierig ist. Hatten gestern tatsächlich einige Spieler nach dem Spiel eine Staublunge - weiter so Männer!

Bedanken möchten wir uns bei der großartigen Unterstützung von gefühlt 40 mitgereisten Wörpedorfern. Durch euch wurde aus einem Auswärts- ein Heimspiel!
Apropos Heimspiel, das nächste steht schon am Sonntag im Alles-oder-nichts-Spiel gegen den ASV Ihlpol an. Seid dabei!

!Achtung! 
Dieser Bericht kann Spuren von Humor, Kritik und guter Laune enthalten. Bitte nehmen sie ihn nicht zu ernst!

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