Saisonbericht 2025/2026 – 1. Herren der TSG WGE

Nichts für schwache Nerven – aber großartig für Zuschauer
Artikel vom 20. Mai 2026
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Die 1. Herren-Tischtennis-Mannschaft der TSG WGE hat in der Saison 2025/2026 wieder einmal bewiesen, dass sie vor allem eines kann: Spannung erzeugen. Wer an den Freitagabenden auf einen gemütlichen, früh entschiedenen Spieltag gehofft hatte, wurde regelmäßig enttäuscht – dafür bekamen die Zuschauer Drama, Emotionen und teilweise Pulswerte wie bei einem Champions-League-Finale geboten.
Mit am Ende 15:25 Punkten holte die Mannschaft sogar einen Punkt mehr als in der Vorsaison. Der große sportliche Durchbruch blieb dennoch aus, denn statt sicherem Klassenerhalt stand am Ende erneut der ungeliebte Relegationsplatz auf dem Programm. Frei nach dem Motto: „Warum einfach, wenn es auch maximal aufregend geht?“
Die Saison war geprägt von vielen umkämpften Begegnungen. Gefühlt wurde jedes Spiel entweder im fünften Satz oder erst nach ausgiebigem Zittern entschieden. Besonders beliebt war dabei die mannschaftsinterne Taktik, Gegner erst einmal Hoffnung schöpfen zu lassen, bevor man selbst wieder zurückkam. Für die Nerven aller Beteiligten sicherlich grenzwertig – für neutrale Zuschauer allerdings beste Unterhaltung.
Der große Showdown folgte schließlich in der Relegation gegen den Tabellenzweiten der 1. Kreisklasse, den TSV St.-Jürgen. Und natürlich passte auch dieses Spiel perfekt zur gesamten Saison: eng, spannend und nichts für Menschen mit empfindlichem Blutdruck. Nach hart umkämpften Partien stand es zwischenzeitlich 4:4. Die Entscheidung musste also – wie sollte es anders sein – in den letzten beiden Einzeln der Saison fallen.
Hier bewiesen Galyna und Felix starke Nerven und machten mit ihren Siegen den umjubelten 6:4-Erfolg perfekt. Klassenerhalt geschafft, Herztabletten aufgebraucht.
Auch die Einzelbilanzen zeigen, dass die Mannschaft über die gesamte Saison hinweg erstaunlich ausgeglichen unterwegs war:
- Michael: 18:18
- Mathias: 17:23
- Galyna: 18:18
- Felix: 16:18
Besonders erfreulich: Die Ersatzspieler aus der 2. Mannschaft sprangen immer wieder zuverlässig ein und sammelten gemeinsam immerhin zwei Siege. Die Bilanz von 2:12 zeigt allerdings auch, dass Gastgeschenke in dieser Liga eher selten verteilt wurden.
In den Doppeln lief es ebenfalls ordentlich. Michael und Mathias erreichten eine ausgeglichene 9:9-Bilanz und bewiesen damit, dass sie sich nicht nur sportlich, sondern vermutlich auch bei Diskussionen über Netzroller hervorragend ergänzen. Galyna und Felix kamen auf 5:9 Siege – wobei gefühlt mindestens fünf weitere Matches erst im fünften Satz an der berühmten Netzkante verloren gingen.
Unterm Strich bleibt eine Saison voller Kampfgeist, knapper Spiele und großer Spannung. Die 1. Herren hat einmal mehr gezeigt: Langweilig kann jeder – die 1. Mannschaft liefert Unterhaltung bis zum letzten Ballwechsel.







